Beiträge von Rock'nRollmops

    Hi Thomas,


    manchmal stagniert auch Wasser zwischen Deckscheiben und Glasstegen und das kann höllisch nach schlechten Zähnen riechen! :D
    Als Du die Steine angehoben hast, hattest Du doch bestimmt vorher die Scheiben entfernt und womöglich abgetrocknet, oder?


    Den Bodengrund kannst Du beim Wasserwechsel hingegen mit einer Mulmglocke ordentlich durchwühlen, wobei der Mulm gleich entfernt wird.


    Viele Grüße
    Delle

    Hi Thomas,


    nach Gasblasenkrankheit sieht es jedenfalls auch nicht aus, was meine nächste Vermutung gewesen wäre, da es nach einem Wasserwechsel auftrat. Ich habe da jetzt auch keine weitere idee zu, nach einer Verletzung sieht das aber auch nicht aus....... hm, die Folge einer Verletzung wäre aber doch möglich.


    Morgen ab 10:00 Uhr trifft sich übrigens wieder der kostenlose Arbeitskreis Fischkrankheiten des VDA im Vivarium Darmstadt mit Dieter Untergasser.
    Da wäre eine genauere Untersuchung möglich. Ich werde auf jeden Fall da sein und freue mich auch schon sehr darauf! :)


    Viele Grüße
    Delle

    Hallo Thomas,


    so etwas ist nicht selten eine Reaktion auf bakterielle Infektionen.
    Hinter dem Auge sammelt sich dann Feuchtigkeit, bzw. Fett an.
    Anschließend folgt oft eine Bauchwassersucht.
    Abhilfe können (meistens ist es aber zu spät!) häufige Wasserwechsel und eine ausgewogene Ernährung verschaffen.


    Viele Grüße
    Delle

    Hi Winfried,


    ich halte 10 L. dorsigera zusammen mit kleinen Salmlern, Corydoras, Otocynclus und Amanaogarnelen in einem 250 Liter-Becken (100x50x50) und das funktioniert sehr gut.


    L. curviceps wäre noch eine Alternative.


    Viele Grüße
    Delle

    Hallo zusammen,


    das kommende Treffen des VDA Arbeitskreises Fischkrankheiten findet statt am 21.11.2015 um 10:00 Uhr im Vivarium Darmstadt.


    Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es solch eine Einrichtung in ganz Deutschland nicht noch ein zweites mal gibt, denn die Teilnahme ist kostenlos (wer will kann aber für ein geringes Endgeld dem VDA beitreten). [Blockierte Grafik: http://www.cichliden-info.de/wcf/images/smilies/seh-ich-richtig.gif]
    Jeder Teilnehmer kann zudem von dem überaus reichen Erfahrungsschatz von Dieter Untergasser sehr profitieren! Seinem geschulten Mikroskopierer-Blick entgehen so schnell weder Parasiten noch Bakterien.


    Die bisherigen regelmäßigen Teilnehmer u.a. mit recht weiterer Anreise, sind Beweis dafür, dass es sich durchaus lohnt, sechs mal im Jahr etwas Fahrtzeit zu investieren, zumal dann auch noch zusätzlich der Eintritt ins Vivarium (dem Darmstädter Zoo) frei ist.


    Viele Grüße
    Delle

    Hi, Ihr zwei,


    das mit diesem User "Okani" würde ich auch gern wissen wollen, will ich aber grad noch nicht, denn das wird mir in diesem Thread etwas zu unübersichtlich. ;)


    Jedenfalls vielen Dank, Milaan, für deinen hilfreichen Beitrag!
    Habe mir ja auch schon einiges zu dem Thema durchgelesen, aber so ein Erfahrungsaustausch ist letztlich unbezahlbar!
    Ich habe noch herausgefunden, dass die Brustflossen der Männchen im 90° Winkel zum Körper abstehen, die der Weibchen verlaufen dagegen etwas flacher. Auch haben die Weibchen wohl eine sanftere Kopfwölbung als die Männchen, bei denen diese etwas langgezogener verläft.


    Viele Grüße
    Delle

    Hi Claudia und LG,


    eine Filterreinigung ist dann erforderlich, wenn sich der Durchfluss verringert.
    Wenn Ihr auf euren Filtereinlauf eine Schaumstoffpatrone als Vorfilter steckt, bräuchtet Ihr den Filter überhaupt nur selten reinigen, den Vorfilter aber schon.
    Wenn Euer Filter zur Zeit schon zugeschlammt ist, solltet Ihr ihn aber schon reinigen, aber nicht mit heißem Wasser und auch nicht allzu gründlich, damit noch genügend Nitrifikanten übrig bleiben.
    Eine Filterreinigung und ein Wasserwechsel sollte möglichst nicht am selben Tag stattfinden.


    Zum Bodengrund
    Dieser muss nicht ständig durchgespült werden und im Bereich der Pflanzen belässt man ihn weitgehend in Ruhe, denn der Mulm bildet eine Nährstoffgrundlage für die Pflanzen. Soweit der Boden undurchwurzelt ist, kann die Mulmglocke alle drei bis vier Monate einmal zum Einsatz kommen.


    Zum Diffusor
    Versucht doch mal folgendes: Morgens eine Stunde nachdem Ihr das Licht an anschaltet, macht ihr den Diffusor aus und macht ihn erst wieder abends an und zwar eine Stunde bevor Ihr das Licht wieder ausschaltet.
    Sollte sich aber tagsüber die Atemfrequenz der Fische wieder erhöhen, macht Ihr ihn natürlich wieder an.


    Noch eine Frage: Wie hoch ist eigentlich die Wassertemperatur?


    Viele Grüße
    Delle

    Hallo zusammen,

    Zitat

    von Tanja S.
    Ich hab ja noch ein weiteres 120L Becken mit Flossensaugern. Da läuft die Zucht ja von allein. So wie bei den Guppys... Das Flossensaugerbecken platzt bald aus allen Nähten wenn die so weiter machen:D .

    dieser Satz hat mich jetzt doch sehr überrascht!


    Und da ich gerade gestern für ein paar (30) abgegebene Thorichthys maculipinnis in dem Aquaristikfachgeschäft meines Vertrauens, dem Aquaristikpartner Lampertheim , einen Einkaufsgutschein von 75€ erhielt, habe ich mir glatt mal vier Tiere eintüten lassen, die jetzt ein 54 Liter Becken (ohne "Beifische") bewohnen. Es handelt sich dabei um den Prachtflossensauger, Sewellia lineolata. Welche Art hast Du, Tanja und unter welchen Haltungsbedingungen?


    Ich freue mich auf einen regen Erfahrungsaustausch mit der Forengemeinde!


    Viele Grüße
    Delle

    Hallo Claudia,


    Ihr seid doch keine Vollpfosten, sonst hättet Ihr euch nicht ratsuchend an dieses Fachforum gewandt!


    Aus Unerfahrenheit macht man halt Anfängerfehler, die mir selbst auch nach über 40 Jahren gelegentlich noch passieren, worüber ich mich dann natürlich besonders ärgere, weil ich es hätte besser wissen müssen. ;)


    Zu den Pflanzen:
    Wenn Ihr größere Mengen Pflanzen auf einmal ins Aquarium gebt, dann macht das nicht abends, sondern am Vormittag, denn ohne Beleuchtung zehren Pflanzen Sauerstoff, was vor allem in den Morgenstunden, bevor das Licht angeht, vielen Fischen Atemnot beschert.
    Außerdem bepflanzt Ihr das Becken am besten nach und nach, dann dürfte es diesbezüglich kaum Probleme geben.
    Abends ins Aquarium gegebene Wasserpflanzen haben hingegen schon so manchem Fisch über Nacht den Erstickungstod beschert.


    Viele Grüße
    Delle

    Hi Florian,


    Tinos und Dieters Argumenten stimme ich absolut zu.
    Mbunas und Makropoden haben zudem auch völlig unterschiedliche Wasser- und Temperaturansprüche.
    Einige Bärblinge könntest Du aber dazu setzen, z.B. Danio rerio .
    Eine weitere Alternative zu den genannten Makropoden wäre auch nch der Schwarze Makropode Macropodus spechti.


    Viele Grüße
    Delle

    Hallo Claudia,


    der Diffusor ist ja schonmal eine gute Sofortmaßnahme.


    Jetzt müssen die Ursachen für die starke Sauerstoffzehrung gefunden werden.
    Dazu wäre ersteinmal wieder ein Bild des Beckens hilfreich.
    Außerdem benötigen wir alle möglichen Eckdaten, z.B.:
    Was genau ist das für Bodengrund?
    Wie lange läuft der Filter so wie er jetzt läuft?
    Wie stark ist das Becken bepflanzt, bzw. kam in der letzten Zeit eine größere Menge Pflanzen ins Becken?
    Habt Ihr Wurzeln oder andere Hölzer im Becken?
    Was habt Ihr in der letzten Zeit alles geändert?


    Meine Vermutung ist, dass Ihr mit dem Entfernen des alten Bodengrundes auch viele Nitrifikanten entfernt habt und das Becken einfach noch nicht wieder voll eingefahren ist. Zudem musstet Ihr ja auch etwas an der Bepflanzung verändern, denn die mussten ja neu eingepflanzt werden.
    Wenn Ihr jetzt noch zu viel gefüttert habt, sind die besten Voraussetzungen für eine Infusorienblüte gegeben, worauf auch die leichte Wassertrübung hinweist.


    Ich würde ab jetzt ersteinmal sehr viel weniger füttern, also nur so viel, wie die Fische in wenigen Sekunden fressen können. Dazu würde ich in der nächsten Zeit auch nur jeden zweiten Tag füttern.
    Bei einer starken Bakterien- oder Infusorienentwicklung solltet Ihr noch ofter Wasserwechsel machen, bis sich alles wieder beruhigt hat. Drei bis vier mal die Woche verdünnt die Dichte der Wassertrüber.
    Organische Reste, wie übrig gebliebenes Futter und abgestorbene Pflanzenreste müssen dabei ebenfalls entfernt werden.


    Erst einmal so weit.


    Viele Grüße
    Delle

    Hi Jessy,


    deine Aussage, nichts mehr vom Zoohändler kaufen zu wollen finde ich ebenfalls zu radikal, da stimme ich dem Tino absolut zu.


    Es sind vor allem die Zuchtformen der Lebendgebärenden Zahnkarpfen, die heutzutage so schwierig zu pflegen geworden sind.
    Ich empfehle zu diesem Thema das Buch von Helmut Stallknecht "Lebendgebärende Zahnkarpfen", aus dem Tetra-Verlag .
    Dieser alte Aquaristik-Fuchs gibt in diesem Buch sehr gute und spezielle Tipps zur Haltung und Zucht dieser Fischfamilie.


    Viele Grüße
    Delle

    Hi Dieter,


    ich verfolge das Projekt ja im Stillen und war schon sehr gespannt, dass es nun endlich praktisch losgeht!
    Dass der Aquarienbauer in dieser Hinsicht nicht noch einmal nachfragte ist (okay im Nachhinein) schon etwas verwunderlich.
    Allerdings ist man ja auch leicht mal betriebsblind.
    In diesem Sinne wäre hier sicherlich Mr. Fantastic von den "Fantastic Four" hilfreich beim Einpflanzen der Bodenbegrünung gewesen..... ;)


    Alles Gute für dieses phantastische Projekt und viele Grüße
    Delle