Beiträge von SvenV.90

    Moin,


    ihr habt natürlich recht mit der Menge, aber er hat ja letztens schon geschrieben dass er die ersten Steine nur testweise gemacht hat und dass da noch welche Folgen, von daher bin ich da guter Dinge dass das was wird 😉👍


    VG Sven

    Moin,


    nicht böse gemeint, aber Ende vom Lied ist jetzt, dass du wegen solchen Kompromissen kein Salz einsetzen kannst und die Tiere deswegen länger dem Problem ausgesetzt sind... und das ist eben nur einer von etlichen Gründen die gegen eine solche Vergesellschaftung sprechen.

    Entscheiden muss am Ende jeder selbst aber hier sieht man mal wieder schön warum ich immer wieder davon abrate.


    VG Sven

    Moin,


    also geringe Mengen Salz werden von klassischen Ancistren gut vertragen, wenn du jetzt irgendwelche Hochzuchttiere hast würde ich davon auch abraten, die sollten dann aber auch sowieso nicht in einem Malawibecken gepflegt werden!

    Dass der Filter nicht gereinigt wurde ist schonmal gut!
    tendenziell würde ich das Wasser erst durch eine Grobe Matte (PPi10) schicken, dann durch Siporax (15mm)und anschließend durch eine feinere Matte (PPi20). Aber wie schon geschrieben solltest du das bitte erstmal nicht ändern bis das Problem im Griff ist!

    Hast du beim Einzug der Acei nur den Aufbau umgestaltet, oder Bodengrund und Steine komplett ausgetauscht?

    VG Sven

    Moin,


    also für den hohen Leitwert gibt es hier vermutlich mehrere Gründe die ineinaderspielen.
    zum einen der zu geringe Wasserwechsel, der sollte wöchentlich mindestens 50% des Gesamtvolumens betragen, ich mache immer 80% und würde das tendenziell auch jedem so empfehlen.
    Zum anderen erhöhen Salz und auch einige Wasseraufbereiter den Leitwert! Wenn du jetzt nicht gerade in einem sehr alten Haus lebst Oder es generell ein bekanntes Problem mit dem Ausgangswasser aus der Leitung gibt, würde ich auf den Wasseraufbereiter tendenziell eher verzichten.


    Von Medikamneten würde ich dir bei den aktuellen „Symptomen“ ganz klar abraten! Es ist für mich jedenfalls anhand der bisherigen Angaben kein Anzeichen für eine „richtige Krankheit“ zu erkennen und unnötige oder falsche Medikation führen in der Regel eher zu Problemen als dass sie welche lösen.

    Ich würde dir hier ganz klar raten einen großen Wasserwechsel von mindestens 80% durchzuführen und in Zukunft wie beschrieben wöchentlich mindestens 50% zu wechseln.
    Zusätzlich würde ich nach dem erfolgten Wasserwechsel aufsalzen. Du kannst tendenziell bis 3g/L gehen, ich würde aber zunächst mit der halben Dosis, also bei deiner Beckengröße mit insgesamt 500g Salz (entspricht auch praktischer Weise einem handelsüblichen Paket) versuchen das scheuern in den Griff zu bekommen.

    Salz deshalb, weil es die Schleimhaut der Tiere reizt und die Produktion dieser ankurbelt.


    Der Außenfilter könnte tendenziell zwar optimaler bestückt sein, ich glaube aber nicht dass das hier das Kernproblem ist und ich würde das auch in der aktuellen Situation erstmal nicht ändern.
    Eine wichtige Frage dazu habe ich aber noch vergessen... wurde der Filter kürzlich gereinigt? Wenn ja wie genau und wie oft reinigst du den?
    auch noch wichtig zu wissen wäre ob der Bodengrund oder die Einrichtung in letzter Zeit verändert wurden.


    Von UV-C halte ich im Malawibereich grundsätzlich eher wenig, den hätte ich von vornherein komplett weggelassen. Lass ihn aber erstmal in Betrieb wie bisher, so kann man nachher besser nachvollziehen woran es jetzt gelegen hat. Wenn die genannten Maßnahmen keinen Erfolg bringen sollten, können wir da immernoch ansetzen.


    Setz das erstmal so um, beobachte die Tiere weiter und berichte mal wie es sich die kommenden 1-2 Wochen so verändert.


    VG Sven

    Moin Maik,


    Um dir helfen zu können benötigen wir noch ein paar mehr Infos.

    -Wie genau wird das Becken gefiltert (Produktbezeichnung des Filters und Die verwendeten Filtermaterialien)?
    -Was für einen UV-C hast du im Einsatz und wie genau läuft der (dauerhaft oder nur Teilzeitbetrieb, wenn ja, wie oft)?

    -In welchen Abständen führst du einen Wasserwechsel durch und in welcher Menge jeweils?

    -Wann genau hast du das Problem erstmals beobachten können?
    -Wie häufig scheuern sich die Tiere?
    -Wie hoch ist der Nitratwert?

    -Nutzt du Wasseraufbereiter, Salz oder andere Zusätze? Wenn ja, wie oft und in welcher Menge?


    Für die Acei finde ich das Becken auf Dauer übrigens zu klein, die brauchen eigentlich Becken ab 150cm Kantenlänge. Das wird aber denke ich aktuell nicht die Ursache seines Problems sein!


    VG Sven

    Moin Tristan,


    das hättest du tatsächlich dazuschreiben sollen.

    Hier im Thema geht’s ja ganz klar um Malawis und darauf zielt auch meine Expertise und Empfehlung ab.
    Bei Diskus sind wir in einem völlig konträren Bereich, da will ich mir keine Meinung zu bilden weil ich dort zu wenig Erfahrung habe. Ist aber hier eben auch garnicht nötig da es hier ganz klar um ein Malawibecken geht und in dem Bereich hat man definitiv ein grundlegendes Problem wenn der Sauerstoff so gering ist dass ein Sprudelstein her muss!
    Die Filterung und das Strömungskonzept vom hier besprochenen Becken sind ganz klar so ausgelegt, dass es selbst an heißeren Tagen zu keinerlei Problemen mit der Sauerstoffsättigung kommen kann. Ein Sprudelstein hätte hier keinerlei Effekt mehr, oder wenn, dann einen der kaum messbar wäre.


    VG Sven

    Moin,


    kannst auch jeweils einen setzen.

    Da die untereinander sowieso recht aggressiv sind, und du ja nunmal den Nons geschuldet eine recht offene Gestaltung hast, wären zwei denke ich trotz der Fläche das Maximum.
    Habe es ja bei mir auf 230*75cm Fläche zunächst mit 3 Tieren versucht, das ging aber trotz der sehr versteckreichen Einrichtung nach eineinhalb Jahren in die Hose und die zwei etwas größeren haben den dritten über Nacht platt gemacht.
    Mit den 2 verbliebenen klappt es nun aber seit Jahren sehr gut! Wäre das Becken nicht so gut strukturiert, hätte ich aber auch bedenken ob das bei meiner Fläche mit 2 klappen würde.
    Von daher würde ich sagen dass du bei dir entweder 2 im großen, oder jeweils einen in den beiden großen Becken halten kannst.


    VG Sven

    Moin,


    ok, wenn das ganze im Wohnzimmer stehen soll bin ich bei dir... aber auch dann würde ich nicht so viel Geld für so ein Quarantänebecken ausgeben. Warte einfach ab, solche Becken gibt’s eigentlich wie Sand am Meer... denke auch gerade in den nächsten Monaten, wenn die ersten wieder die Lust am Weihnachtsgeschenk verlieren, wirst du reichlich passende Angebote finden.

    LG Sven

    Moin,


    klingt doch alles sehr gut!

    Die kleine Eheim mit Sprudler kannste dir schenken, die ist total überflüssig.
    der Sauerstoffbedarf der Tiere ist durch eine ausreichende Oberflächenbewegung und den dadurch entstehenden Gasaustausch mehr als ausreichend gewährleistet und der Wirkungsgrad dieser Ausströmer ist dermaßen schlecht, dass es wirklich unnötig ist.
    Gib das Geld lieber für schönere Dinge aus ;)


    VG Sven

    Moin René,


    ich würde das Wasser versuchen auf natürlichem Wege anzusäuern... sprich mit Seemandelbaumblättern, Erlenzapfen, etc..


    Deine Ausgangswerte sind von optimal jedenfalls noch ein ganzes Stück weit entfernt und selbst wenn es keine wildfänge sind und du sie nicht züchten willst, würde ich dennoch versuchen die Werte den natürlichen Vorkommen anzunähern.

    VG Sven

    Hi Julian,


    vernünftige Einstellung!

    Steine sollten in Österreich eigentlich kein Thema sein, ich bin mir sicher da wirst du fündig.


    Als erste Maßnahme wenn das Becken leer ist solltest du eine Plexyglasplatte (min. 4mm dick) auf die gereinigte Bodenscheibe legen, damit verhinderst du Pubkbelastungen durch spitze Steine und schützt die Scheibe.
    die Platte sollte zu jeder Seite etwa 2cm Luft zu den silikonnähten haben, damit diese nicht beschädigt werden.
    Danach dekorierst du die Steine darauf und bringst dann den Sand ein.


    Beim Besatz schau dich am besten mal selbst um was dir gefällt, mach eine Liste und dann schauen wir gemeinsam was zusammenpasst.
    Im Grunde kannst du bei der Beckengröße jede Labidochromisart einsetzen, jede Iodotropheusart, abgesehen vom C. Sp. „Hara“ auch jeden Cynotilapia und auch bei den Chindongoarten ist bis auf ein paar Ausnahmen viele möglich.
    Bei den Maylandiaarten ginge noch Maylandia lanisticola und ein paar Pseudotropheus kämen ebenfalls in Frage.
    Von den anderen Gattungen würde ich abraten, die brauchen einfach mehr Platz.
    also wie geschrieben, schau dich einfach mal um was dir gefällt, mach eine Liste und dann schauen wir gemeinsam was zueinander passt.


    VG Sven