Automatischer Wasserwechsel für Aquarien

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  • Hi,


    was mich noch interessiert ist der automatische Wasserwechsel.

    Kennt sich damit wer aus?


    Da es um einen Neubau geht, sind Abfluss und Warmwasser kein Problem.


    Ich denke mal zum Wasser ablassen :


    - ein Rohr im MKIF auf Höhe der abzulassenden Höhe, ca 30cm,durch den Beckenboden mit Absperrhahn zum Abfluss?


    Zum Wasser wieder einlassen:


    - entweder auch fest durch den Beckenboden


    - oder von oben rein hängend mit Schlauch?


    Oder gibt es ganz andere evtl einfachere Möglichkeiten?


    Gruß

    Matze

  • Hi Matze,


    das hab ich bei mir genauso. Nur der Ablauf ist nicht im Filter, sondern direkt daneben. Das sollte aber egal sein, du verlierst nur Platz im Filter. Unterm Becken ist ein großer Kugelhahn.

    Ich hab auch Kalt- und Warmwasser direkt neben dem Becken. Das Wasser lasse ich dann oben mit einem Schlauch rein laufen.

    Das alles ist sehr praktisch, man muss nicht zuerst einen Schlauch durch das halbe Haus legen, und vor allem wird nichts nass ums Becken. Also wenn du die Möglichkeit hast, würde ich es so machen.


    Das ganze zu automatisieren habe ich auch noch vor. Ich muss mich nur noch genau informieren, wie sicher das ist. Nicht, dass mal die Elektronik während dem Füllen ausfällt, und das Becken überläuft.


    Gruß Christian

  • Hallo,


    ich kann das leider bei mir nicht so machen, also Schlauch und Handarbeit ist da angesagt!


    Autom. ist echt schwieirg, ich würde das nur halbautomatsich machen, so das man immer dabei sein

    muss. Problem ist, wenn nach einiger Zeit alle Teile etwas verkalkt, gealtert usw. sind, dann kann es schón mal passieren, das da was nicht richtig funktioniert und dann gibt es ein großes Problem!


    Aber entsprechend verrohrte Abläufe und Zuläufe mit doppelten Absperrungen sind dann

    auch schon eine erhebliche Erleichterung, meine ich.

  • Moin,


    ich würde da auch Abfluss und zulauf direkt einplanen! Hätte ich wenn’s Eigentum wäre bei mir auch schon.

    Automatisch ist natürlich mega. Kenne jemanden der macht permanent 6L/h, das registriert der Zähler nämlich nicht 😜

    So haste schonmal gut 1000L die Woche und wenn du dann noch hin und wieder nen großen Wechsel machst ist das ne Bombensache!

    sowas geht über magnetventile, elektronisch gesteuert und es gibt sicher noch andere Varianten.


    Habe selber leider keine Erfahrungen damit, weis aber dass sowas einwandfrei funktionieren kann wenn es anständig geplant und umgesetzt wird.
    Und beim Neubau würde ich auf keinen Fall drauf verzichten wollen, das erspart einem ne Menge Zeit und Arbeit, die man lieber vorm Becken verbringen kann 😊


    VG Sven

    Gruß Sven (falls ich es vergessen sollte ;))


    Meinen aktuellen Bestand findet ihr in meinem Profil.

  • Hallo,


    mit den 6l wäre ich vorsichtig, ich bekomme in Kürze einen elektronischen Zähler, da dürfte das mit

    den 6l erledigt sein! :(


    Eine Automatik kann man sicher umsetzten, aber da müssen Überwachungen und Notsicherungen geplant werden und das ganze muss auch regelmäßig gewartet und überprüft werden, das auch alles

    noch funktioniert wie es soll, vor allem die Notsicherungen.

    Kenne mich mit so was schon etwas aus, habe jahrelang autom. Steuerungen programmiert, ohne

    Wartung geht das irgendwann in die Hose!


    Komplett Verrohren würde ich das Becken auf jeden Fall, mit entsprechend Wasseranschluß und

    Ablauf wenn es ein Neubau ist.

    Automatik oder Halbautomaik muss man dann halt überlegen und sich entscheiden!

  • Hi Leute,


    das größte Problem sehe ich hier im Überlauf. Wenn der nicht funktioniert oder sich da über die Zeit ein Fehler einschleicht wird es übel.


    Vollautomatisch permanent wäre klasse. Wenn so etwas einwandfrei funktioniert würde ich mich ärgern es nicht gemacht zu haben.


    Eine Vorstellung eines solch funktionierenden Systems fehlt hier noch im Forum.


    Mal sehen was sich da noch in Erfahrung bringen lässt.


    Gruß

    Matze

  • Moin Matze,


    ich würde gleich zwei Überläufe installieren... einen auf „Wunschwasserstandshöhe“ und einen auf maximum, dann biste auf der sicheren Seite.


    ob der elektronische Zähler die 6L/h zählt kann ich natürlich nicht sagen. Ich denke auch da wird es eine gewisse Toleranz geben. Aber selbst wenn... darum geht’s ja auch nicht. Die 1000L/Woche machen einen ja auch nicht arm 😉


    das solche Systeme auch mal überprüft werden müssen ist denke ich selbstredend.


    vG Sven

    Gruß Sven (falls ich es vergessen sollte ;))


    Meinen aktuellen Bestand findet ihr in meinem Profil.

  • Hallo Matze,


    da findet du aber schon mal einiges bei dem Freund Google, kannst dich da mal grob informieren!


    So etwas läßt sich im Grunde wie Sven schreibt schon machen. Das wird dann wenn es richtig

    gemacht ist auch funktionieren!


    Man braucht halt div. Kontrollen, Notsicherungen und die regelmäßige Wartung!


    1. Funktionierenden und sichern Überlaufschutz!

    2. Überwachung Frischwasser (damit wenn kein Frischwasser mehr kommt, auch gewarnt wird)

    3. Notabschaltungen z.B. bei Undichtigkeiten

    4. ...... und einen guten Plan!


    Je mehr Technik, desto mehr Fehler können passieren, ist leider so,

    z.B: ein Magnetventil wird undicht usw.!


    Habe mir das auch schon mal durch überlegt, aber es erstmal wieder verworfen. Da in meinem Haus

    das mit den Rohrleitungen sehr schwierig zu machen wäre.


    Das geht eigentlich nur sinnvoll wenn man es von Anfang an einplant.

    Aber da kannst du ja noch gut planen, ist ja auch noch etwas Zeit bei dir!

  • Hi Manfred,


    ich hatte schon bissl bei Google geschaut.

    Was mir aber nicht gefällt sind diese Überläufe aus Rohren gebastelt.


    Es soll ja auch einfach gehalten werden. Was mir grad im Kopf rum schwirrt :


    Zwei Rohre durch den Beckenboden, wie Sven schon schrieb, eines für Wasserhöhe und das andere für die maximale Höhe. Evtl ein drittes tieferes um einen größeren WW zu machen!?


    Den Wassereinlauf geregelt zBsp durch einen Gardena Steuercomputer!?


    Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber in meinen Augen simpel!?


    Gruß

    Matze

  • Moin Matze,


    das müsste die einfachste Lösung für den Laien sein. Und das mit dem dritten Ablauf für den großen Wasserwechsel ist natürlich auch vollkommen richtig!

    Du kannst ja nochmal mit deinem Installateur sprechen ob der noch eine andere/bessere Idee hat aber das wäre auf jeden Fall eine gut umsetzbare Lösung.

    Wichtig, gerade für den großen Wasserwechsel wäre natürlich, dass du temperiertes Wasser einlaufen lassen kannst. Mit Kaltwasser wäre das ein zu großer Temperaturunterschied.


    VG Sven

    Gruß Sven (falls ich es vergessen sollte ;))


    Meinen aktuellen Bestand findet ihr in meinem Profil.

    Einmal editiert, zuletzt von SvenV.90 ()

  • Hallo Matze,


    das mit den Rohren im Boden ist ok, kannst du so machen.


    Der Gardena steuert doch nur nach Zeit oder täusche ich mich da, wie soll der dann wissen wann

    das Becken voll ist?


    Der Ablauf muss auf jeden Fall eine größere Wasserrmenge als der Zulauf leisten! Dann wird eine

    Überfüllung vermieden (na ja fast)!

    Nur wenn du dann da kaltes Wasser rein lässt und der nicht stoppt, ist das AQ-Wasser dann nirgend wann zu 100% ausgetauscht und sehr kalt = Fische sterben!

  • Hallo Sven,


    dann bin ich schon mal auf dem richtigen Weg:thumbup:.


    Hi Manfred, soweit ich weiß kann man bei dem Gardena täglich die Zeit einstellen wie lange er Wasser abgibt!? Glaub 1-240 Minuten. Und natürlich geh ich da schon mit erwärmten Wasser rein.

    Wissen brauch er auch nicht wann voll is, da das Wasser immer auf der gewollten Höhe bleibt. Wenn kein Wasser mehr rein fließt, geht auch keins mehr in den Ablauf.


    Beim Ablauf hab ich so an min 3cm Durchmesser gedacht, das sollte auf jeden Fall reichen.

    Der Gardena Computer ist ja für die Bewässerung von Pflanzen gedacht, in dem Fall kann der Zulauf sehr dünn gehalten werden.


    Aber das kann bestimmt durch einen Installateur optimiert werden.


    Gruß

    Matze

  • Moin,


    das ist doch Quatsch... wieso soll das wasserverschwendung sein?

    Jeder Liter frischwasser ist positiv, je mehr, desto besser!
    und wieso unsicher?
    das Wasser läuft bei einer Vorrichtung wie von mir beschrieben mit eben den 6L/h Stunde ein, das ist quasi tröpfchenweise. Dem gegenüber stehen 2*30mm Abläufe, die führen erheblich mehr Wasser ab, als ein voll aufgedrehter Wasserhahn einlaufen lassen könnte.
    selbst wenn einer dicht wäre, würde da noch lange nichts passieren.


    Ich kenne etliche Leute die automatisierte Wasserwechselvorrichtungen laufen haben, der Großteil an ganzen Zuchtanlagen, da hatte noch nicht einer nennenswerte Probleme.


    Klar muss sowas gut durchdacht und umgesetzt sein aber man darf das auch nicht dramatisieren.


    VG Sven

    Gruß Sven (falls ich es vergessen sollte ;))


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  • Hallo,


    dann habe ich da evtl. was falsch verstanden?

    Matze schrieb ja, das er die Gardena laufen läßt (zeitgesteuert) und das Wasser dann über den

    Abfluss weg läuft. Das ist doch unkontrolliert - oder verstehe ich da was nicht?


    Das was Sven schreibt, ist ja auch ein etwas anderer Ansatz und müsste bei korrekter Umsetzung funktionieren!


    "Quatsch" habe ich jetzt nicht gemeint!

  • Hallo Matze,


    ja, da haste recht, habe ich in dem Moment nicht ganz so rausgelesen.

    Das wäre dann gewissermaßen ein permanenter Wasserwechsel.


    Wenn Ab- und Zulauf gegenüber liegen (ist bei Neuplanung ja leicht zu machen), dann sollte nicht so viel Frischwasser

    wieder weglaufen.


    Wenn ich den elektronischen W'asserzähler habe, dann schaue ich mal ob man da auch mit der geringen

    Durchflussmenge (ca. 6l/h) ohne Verbrauchsregistrierung durchkommt.

  • Hallo,


    habe mir zu dem permanenten Wasserwechsel ein paar Gedanken gemacht.


    Hier erstmal die Skizze dazu:




    Folgende Funktionen werden dabei berücksichtigt!

    - Ständiger Wasserzufluss regelbar mit 2lh - 10l/h

    - Ablauf und Zulauf möglichst weit voneinander entfernt

    - Zwei Absperrungen beim Abfluss zur Sicherheit

    - Temeratursensor zur Wassertemperaturmessung

    - Durchfkussmesser zur Absicherung des Tropfventiles

    - Alarm bei Störungen mit Licht, Ton, SMS, E-Mail usw.

    - Steuerunggerät nach Wahl


    Funktionsbeschreibng:

    Der Ablauf mit 30mm Rohren, so das immer genügend Wasser ablaufen kann und es zu

    kein em Überlaufen des Aquarium kommen kann.


    Das Wasser läuft über den Zulauf in den einstellbaren Tropfregler (2lh-10l/h) die Steuerung überwacht

    Temperatur und Wasserzufluss beim Zulauf.

    Wenn jetzt evtl. der Tropfregler kaputt geht und zu viel oder zu wenig Wasser fließt, meldet die Steuerung

    Alarm und schließt autom. den Zufluss.

    Sollte die Temperatur durch zu viel neues Wasser in einen kritischen Bereich absinken, dann wird auch das

    Zulaufventil geschlossen und Alarm gegeben.

    Auch wenn kein Wasser mehr fließt, wird ein Alarm ausgegeben


    Als Steuerung kann man alles geeigneten nehmen, das einem zusagt, evtl. Mini-Computer (RaspBerry PI)

    oder eine kleine SPS oder oder!


    Das ganz wäre natürlich auch noch weiter ausbaubar, da kann man seine Fantasie spielen lassen.!