Beiträge von SvenV.90

    Moin,


    Ich seh das sogar nochmal anders, bzw. Differenzierter. Es gibt Arten die Würde ich außschließlich paarweise pflegen und es gibt Arten wo das überhaupt nicht funktioniert und ein deutlicher weibchenüberschuss unabdingbar ist.

    Bei 99% aller Aulonocaraarten ist es bspw. Nicht notwendig ein Männchen im reinen Wohnzimmerbwcken ohne zuchtambitionen mit mehr als 2 oder maximal 3 Mädels zu halten, bei einigen Arten klappt es auch super in Gruppen von 3M/3W, 5M/5W sofern das Becken eine gewisse Größe aufweist.

    Bei 90% aller Räuber würde ich die Paarweise Haltung einem Harem sogar deutlich vorziehen... also so generell über einen Kamm scheren kann man das leider nicht, da muss man sich schon die Arten genau genau anschauen was am besten passt.


    VG Sven

    Moin Jochen,


    Bitte keinen Hartschaum ins Becken! Der sauft sich mit Wasser voll und gammelt genau wie Styropor.

    Entweder Plexyglas oder Makrolon, aber bitte nicht so einen Mist ins Becken, das kostet dir wegen ein paar Euros nachher das Leben der Tiere.

    Ansonsten brauchst du für Mbunas halt noch deutlich mehr Steine, ich würde die gleich Menge nochmal hinzugeben... aber das kann ja noch werden.

    Freut mich auf jeden Fall dass du voran kommst und uns auf dem laufenden hältst!


    VG Sven

    Moin Chris,


    Wie auch immer, wir sollten jetzt das beste draus machen.

    Du siehst ja selbst dass es so nicht bleiben kann und wir sind bereit dir zu helfen.

    Wenn du die Hilfe annimmst und die Ratschläge umsetzt, wirst du schnell Metriken wie viel harmonischer es wird.


    VG Sven

    Moin Chris,


    Die Jungs im Stadl haben definitiv Ahnung, die muss aber auch angerufen werden.

    Wenn der Kunde sagt er möchte Fisch x, Fisch y und Fisch z haben, dann werden die ihm auch verkauft.

    Aber ich war nicht dabei und will da jetzt auch keinem dem schwarzen Peter zuschieben. Informieren sollte man sich halt vor jedem Kauf selbst auch etwas, aber auch das ist nachher immer leicht gesagt.

    Grundsätzlich ist das Cichlidenstadl auf jeden Fall eine meiner Lieblingsadressen und ich kaufe meine Tiere gerne dort.


    Aber egal, wir machen jetzt hier gemeinsam das Beste aus der Situation und helfen dir das so zu drehen dass du lange Freude daran behältst.


    Wenn du die Tiere abgeben willst kannst du das über den Foreneigenen Marktplatz oder parallel auch über eBay-Kleinanzeigen und andere Plattformen machen.

    Am besten mit Bildern der Tiere, so lassen sie sich am besten vermitteln!


    VG Sven

    Hi Chris,


    Die anderen haben vollkommen recht.


    Ein Becken mit nur 60cm Tiefe ist absolut ungeeignet für eine Stellweise als Raumteiler. Für sowas sollte man MINDESTENS 80cm, besser deutlich mehr haben und auch dann ist die Einrichtung alles andere als einfach.

    Wenn du bei Malawis bleiben willst müsstest du mindestens eine Lange Seite Schwarz folieren, das gibt den Tieren die nötige Sicherheit und reduziert Stress deutlich.


    Auch was den besatz betrifft muss ich mich Marco anschließen.

    Für die Copadichromis borleyi und die Placidochromis phenochilus ist das Becken deutlich zu klein. Der Firefish ist leider in den allermeisten fällen ein absoluter Tyrann mit fortschreitendem Alter, auch der ist nichts für so ein Becken.

    Würde wie Marco schon schrieb alles bis auf Fryeri und einen der Aulonocara abgeben und dann neu starten.

    Es gibt reichlich wunderschöne Copadichromis, kleinere Placidochromis oder auch Otopharynxarten die sich für diese Beckengröße sehr gut eignen.


    Leider bist du da scheinbar jemandem in die Falle getappt, der einfach nur Kohle machen wollte.

    Du merkst ja selbst dass die Probleme anfangen und wenn du nicht handelst wird das auf Dauer zumindest einem Teil der Tiere das Leben kosten und das der übrigen auch nicht gerade verlängern.

    Auch wenn das jetzt einmal Aufwand bedeutet und mit Sicherheit auch nicht ganz ohne ein paar Euro auszugeben funktioniert, wirst du aber nur so auf Dauer Freude an dem Tollen Hobby behalten.

    Wir helfen dir hier wirklich gerne wenn du die Hilfe annehmen möchtest.


    LG Sven

    Moin Moriz,


    In der Schweiz kenne ich mich leider nicht aus was die Händler betrifft.

    Hier in Deutschland kann ich dir reichlich Händler und Züchter nennen, weiß aber auch dass es wohl mit dem Versand in die Schweiz nicht ganz einfach sein soll...


    Vielleicht eröffnest du einen Neuen Beitrag mit passender Überschrift zu dem Thema, so fühlen sich die Schweizer hier im Forum direkt angesprochen und die Wahrscheinlichkeit einen guten Tip zu bekommen wird deutlich steigen.


    LG Sven

    Moin Moriz,


    Was verstehst du unter Fachgeschäft?


    Fressnapf, Hornbach, Dehner und Co. würde ich da ganz gewiss nicht zu zählen.


    Am besten man kauft seine Tiere nur beim Händler der sich auf Tanganjikas oder zumindest auf Ostafrikanische Cichliden spezialisiert hat. Also Cichlidenstadl, Aquatreff, Isabi und ähnliche.

    Das ist in aller Regel deutlich mehr Qualität fürs Geld.

    Wenn keiner davon in der Umgebung ist kann man alternativ noch auf Private Züchter in der Nähe zurückgreifen, auch die sollten aber entsprechend spezialisiert sein und auch da würde ich mir Mensch, Anlage und Tiere immer genau ansehen bevor ich kaufe.

    Außerdem versenden auch alle genannten Händler deutschlandweit, auch das ist erstmal kein Problem. Eine vor Ort Besichtigung wäre aber immer meine erste Wahl, dafür nehme ich auch gerne ein paar Kilometer mehr in Anspruch.


    LG Sven

    Hallo,


    Es wäre nett wenn du uns noch deinen Namen verrätst, wir sprechen uns hier gerne mit Vornamen an, das macht es einfach ein wenig freundlicher.


    Am besten du lädst mal ein Bild von dem entsprechenden Tier hoch,

    Einen richtigen Stirnbuckel bekommen die eigentlich nicht, adulte Männchen haben aber durchaus einen „kräftigeren“ Kopf als die Weibchen. Um das aber einschätzen zu können sind Fotos leider unabdingbar. Es wird leider durchaus auch viel Mist in Form von völlig überzüchteten, deformierten Tieren oder sogar Hybriden verkauft.


    VG Sven

    Moin Holger,


    Die sehen in der Tat ziemlich schlecht aus.


    Ich denke dass der „ungeplante Beifang“ das Problem ist.

    Die müssen sich garnicht mal direkt angehen, oft reicht die reine Anwesenheit dominanter Tiere aus um die Tiere derart zu stressen. Resultat ist leider dann oft dass die unterlegenen Tiere nach und nach eingehen weil durch den Stress das Immunsystem derart belastet ist, das Krankheitserreger leichtes Spiel haben.

    Im schlimmsten Fall kann sowas nachher auch auf anderen Arten übergreifen und zu einem noch viel größeren Problem werden.


    Ich würde hier lieber zeitnah eingreifen und die Stressquelle entfernen!


    VG Sven

    Moin Dieter,


    ich schrieb ja extra schon Abnehmer und nicht Käufer... das Problem ist eben dass man bei der Produktionsrate selbst wenn man die Tiere unentgeltlich weitergibt kaum Abnehmer findet.

    Im Grunde muss man da schon einen Laden haben der einem regelmäßig Tiere abnimmt, der Privatmarkt in der Umgebung hat man innerhalb weniger Monate versorgt wenn ein Pärchen mal eingespielt ist und es sind nun leider keine besonders seltenen Tiere für die man kilometerweit durchs Land fährt.


    Ich will das aber auch garnicht madig reden... es geht mir nur darum dass er weis worauf er sich einstellen muss.

    Die Tiere sind wunderschön und extrem interessant aber eben aufgrund der Etagenzucht und des großen Durchsetzungsvermögens nicht gerade unproblematisch.

    Möglich ist es aber auf jeden Fall!


    VG Sven

    Moin Jochen,


    Kleine Lamprologini gehen fast alle... Paracyprichromis wären noch möglich.


    Ich habe gute Erfahrungen mit einer Kombination aus Julidochromis transcriptus und Lamprologus ocelatus gemacht. Das ist sowohl optisch ansprechend als auch interessant zu beobachten und sie sind nicht so übermäßig produktiv wie Multis oder brichardis bspw..


    VG Sven

    Moin Jochen,


    Schön wär’s... aber die machen weiter bis das Becken aus allen Nähten platzt.

    Also entweder du fischt regelmäßig Jubgtiere ab (dafür musst du aber auch erstmal Abnehmer haben!) oder du vergesellschaftest sie mit entsprechend durchsetzubgsfähigen, räuberischen Arten, dafür ist dein Becken aber wieder zu klein.


    Es gibt aber für ein Becken der Größe viele andere wunderschöne Alternativen aus dem Tanganjikabereich.


    VG Sven

    Hallo Jochen.


    Da hast du was falsch verstanden! Niemand sagt dass du weniger Struktur bei einem Artbecken benötigst als bei einem mit mehreren Harems!

    Es ist nur vor allem bei solch kleinen Becken wie deinem extrem wichtig dass dieses gut strukturiert ist weil eben vergleichsweise wenig Platz ist.


    VG Sven

    Moin,


    Also empfehlenswert wäre die Gruppenhaltung hier bei:

    Cynotilapia aurifrons

    Melanochromis joanjohnsonae

    Labidochromis sp. „Mbamba“

    Grundsätzlich ist hier auch bei allen ein Harem möglich aber ich würde die Arten lieber als Gruppe setzen.


    Bei Labidochromis caeruleus würde ich wie Christian ja auch schon schrieb eher einen Harem setzen und 2 weitere Arten dazu.

    Bei Chindongo saulosi bin ich bei der Beckengröße mittlerweile auch eher ein Freund vom Harem und Gesellschaft... das kann zwar gut gehen, dafür muss die Struktur im Becken aber wirklich gut sein damit mehr als ein Mann richtig in Farbe steht.


    Bei Iodotropheus sprengerae geht grundsätzlich beides... die lassen sich gut in Gruppen halten, aber auch im Harem.


    Ganz wichtig: Bitte auf jeden Fall nur EINE der Labidochromisarten, auf keinen Fall mehrere!


    Meine Erste Wahl wäre hier übrigens das Artbecken mit den Melanochromis joanjohnsonae... aber das ist mein persönlicher Geschmack!


    VG Sven

    Moin Jochen,


    Das kommt wie du schon erwartet hast auf die Art an!

    Ein pauschales ja oder nein gibt es auf die Frage nicht!


    Es gibt Arten die wunderbar in Gruppen mit mehreren Männern harmonieren und es gibt Arten wo selbst jenseits der 1000Liter kein zweites Männchen akzeptiert wird.

    Dann gibt es wiederum Arten die sich erst ab einer gewissen Beckengröße in Gruppen pflegen lassen...

    Außerdem gibt es Arten die man unbedingt in größeren Gruppen pflegen sollte und auch wieder andere wo es zwar möglich ist, aber eben keine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Pflege.

    Also am besten du schreibst um welche Art bzw. Um welche Arten es dir geht, dann können wir dir konkret sagen was geht und was nicht!


    VG Sven

    Moin Michal,


    Auch darauf kann man es leider nicht eindeutig erkennen.

    Das Tier wirkt auf jeden Fall deutlich gestresst, ich vermute er wird unterdrückt.


    VG Sven

    Hi Michal,


    Bild 1: ist ein Aulonocara beanschi „Benga“

    Bild 2: ist zu unscharf, da brauchen wir mehr Bilder.

    Bild 3: ist kein Aulonocara! Sondern ein Hybrid der in der Regel als „firefish“ verkauft wird.

    Bild 4: ein Synodontis, welche Art genau kann ich dir nicht sagen, aber definitiv keiner aus dem Malawi oder Tanganjikasee.


    Wenn du daran interessiert bist den Tieren vernünftige Haltungsbedingubgen zu bieten können wir dir gerne helfen.

    Aktuell ist da leider offensichtlich noch nicht alles wie es sein sollte.


    Viele Grüße Sven


    PS: Bitte lade Bilder über die Forensoftware hoch. Das geht ganz simpel als Dateinanhang wenn du den Beitrag erstellst oder du lädst sie zunächst in deine persönliche Galerie in deinem Forenprofil hoch und verlinkst sie dann im Beitrag entsprechend. Bei Drittanbietern wie in dem Fall hier werden die Bilder leider nach einer Weile gelöscht und der Beitrag verliert seinen Sinn.

    Moin Jochen,


    ok, damit sind wenigstens die Mindestanforderungen erfüllt.


    Also Chindongo saulosi kann man grundsätzlich machen.


    Wenn es beim Artbecken mit möglichst viel Farbe bleiben soll kann ich dir noch Melanochromis joanjohnsonae ans Herz legen.

    Die Art lässt sich leider schlecht auf Bild festhalten und auch im Händlerbecken kommen sie oft nicht so zur Geltung.

    In natura, in einem anständigen Becken sind die Tiere aber eine absolute Augenweide.

    Für mich persönlich einer der am meisten unterschätzten Mbunas überhaupt! Sollte in meinen Augen viel häufiger gepflegt werden.


    Ebenfalls hübsch anzusehen, aber wie bei den von Detlef vorgeschlagenen Labidochromis sp. „Mbamba“ mit eher farblosen Weibchen wären da noch Cynotilapia aurifrons. Die Tiere harmonieren wunderbar in Gruppen mit mehreren Männern und das selbst in so kleinen Becken wie deinem.


    Beides Varianten die nicht jeder hat und beides auch absolut schöne und dankbare Arten!


    VG Sven