Beiträge von SvenV.90

    Hallo Manfred,


    um Etagenzucht brauchst du dir eigentlich keinen Kopf machen... die leleupis betreiben definitiv keine und die Chalinochromis meines Wissens (in dem Fall aber nur angelesen) auch nicht.


    Bei den Xenotilapia würde ich bei 4 Tieren bleiben, für 6 ist die Fläche nach Abzug der Rückwand einfach zu knapp.


    LG Sven

    Moin Manfred,


    Es ist ratsam alle möglichst gleichzeitig einzusetzen. Wenn du Tiere nachsetzet ist das immer problematisch weil die zusätzlich zum Stress durch fangen, Transport und die neue Umgebung auch noch in angestammte Reviere kommt und sich in der Situation gegen den bestehenden Besatz durchzusetzen endet nicht selten böse für die Neulinge.


    LG Sven

    Hi Manfred,


    wenn du Freude an den Tieren haben willst gib die Multis ab, die machen viel zu viel Stress. Die ersten die dir dadurch umkippen werden die Xenotilapia sein und dann nach und nach... wenn du erstmal die Seuche im Becken hast weil die Tiere zu gestresst sind, hast du auf gut deutsch die Kacke am dampfen.

    Die Multipunktatus wird man zum Glück aber auch immer recht gut los, sollte also kein Problem sein die bei jemand anderem gut unter zu bringen.

    Abgesehen davon wäre 4 Tiere bei den Multis auch zu wenig. Auch die sind Gruppentiere und sollten in größeren Gruppen gepflegt werden.


    Die Überschüssigen Höhlenbrüter bekommst du eigentlich recht leicht gefangen.

    Wenn’s dir mit dem Kescher zu umständlich ist, besorg dir einfach ne Fischfalle im Internet, die gibt’s für ein paar Euro und erfüllen auch wunderbar ihren Zweck.


    VG Sven

    Moin Manfred,


    da die Cyprichromis durch den anderen Lebensraum nicht mit den Höhlenbrütern kollidieren ist das von der Anzahl kein Thema.

    Bei den Cyprichromis ist es aber einfach notwendig eine große Gruppe zu setzen, ist die Gruppe zu klein, fühlen die sich nicht sicher, das sorgt für stress und dann kippen die dir einer nach dem anderen rum.

    Musste das leider selbst schon schmerzlich erfahren.


    Bei den Höhlenbrütern gibts du nach der Paarfindung die überschüssigen Tiere wieder ab, dadurch reduziert sich der Besatz dann auch noch etwas.

    Wenn du von denen jeweils ein Pärchen behältst bist du nachher bei 26 Tieren... also garnicht so weit von deiner Planung entfernt.


    LG Sven

    Moin Manfred,


    bei 450Liter geht bei Tanganjika schon ganz gut was, die Grundvoraussetzungen sind also schonmal gut.

    Eine Kombination aus Höhlenbrütern und Heringscichliden wäre auch meine Wahl für das Becken.


    Bei den Cyprichromis geht das aber in einer so kleinen Gruppe nicht gut, da brauchst du eine wirklich große Gruppe damit sich die Tiere sicher und wohl fühlen und sich voll entfalten. Ich würde dir zu MINDESTENS 15, besser 20 Tieren raten!

    Die Mpulungu bleiben zum Glück erfahrungsgemäß schön klein, da wirken 20 Tiere wirklich absolut nicht zu viel für so ein Becken.

    Wenn du unbedingt eine kleinere Gruppe pflegen willst, dann nimm besser Paracyprichromis, da geht es auch schon ab 10, besser 15 Tieren.


    Die Synodontis multipunktatus würde ich aus der Gleichung streichen, zum einen werden echte Multis sehr groß (gerne mal 20cm) und zum anderen sind sie sehr aufdringlich, was sensiblere Arten sehr stresst.


    Mit den Chalinochromis hab ich ehrlicherweise keine persönlichen Erfahrungen, da meldet sich vielleicht noch jemand anders zu.


    Neolamprologus daffodil mag ich sehr gern, sind aber durch die Etagenzucht nicht ganz unproblematisch. Mit der Zeit nehmen die immer mehr Platz im Becken ein und verdrängen die anderen Höhlenbrüter, daher für mich persönlich eher was fürs Artbecken oder aber in Gesellschaft größerer, durchsetzungsstärkerer Höhlenbrüter wie bspw. Lepidiolamprologus oder Lamprologus tretocephalus oder ähnliche.


    Neolamprologus papilio sagt mir jetzt nichts, ich denke du meinst Xenotilapia papilio "Tembwe"?

    Wenn ja, dann sind das toll zu beobachtende Bodenbewohner.


    Neolamprologus leleupi ist zwar untereinander durchaus aggressiver unterwegs, aber wenn sich ein Paar gefunden hat und es harmoniert, absolut tolle Tiere, die ich an deiner Stelle auch besetzen würde.


    Bei den Höhlenbrütern wirst du mit recht großer Wahrscheinlichkeit nicht überall gleich ein harmonierendes paar beim Händler bekommen, da setzt du am besten eine Gruppe Jungtiere (6 Tiere), aus der sich dann paare finden können. "Zwangsehen" enden leider oft nicht besonders gut.


    Also mein persönlicher Vorschlag wäre wie folgt zu besetzen:


    18 Cyprichromis leptosoma "Mpulungu"

    6 Chalinochromis brichardi (unter vorbehalt!) ODER alternativ Julidochromis transcriptus

    6 Neolamprologus leleupi

    4 Xenotilapia papilio "Tembwe"


    Viele Grüße


    Sven

    Hi Sirko,


    Ich bin zwar wie du weist kein Amerikaspezi aber ich würde es anhand des Größenunterschieds entscheiden. Wenn die neuen Tiere in etwa gleich groß sind, würd ich ihn behalten. Ist der Unterschied zu groß würde ich ihn lieber vermitteln.


    LG Sven

    Hi Mandy,


    du hast normal die Wahl zwischen beiden Anzeigemoglichkeiten... entweder die Mobile, oder die Standartversion die du auch über den Rechner erreichst.


    Schick sonst gerne mal einen Screenshot, dann kann ich dir sagen welche Version du aktuell nutzt und vielleicht auch wo du es anpassen kannst falls nötig.


    LG Sven

    Moin Mandy,


    wir mussten das Forum in der Zwischenzeit auf eine neue Software umstellen um die nötige Sicherheit zu gewährleisten und auch DSGVO-konform zu werden.

    Leider ist Tapatalk mit dieser neuen Software nicht mehr kompatibel.

    Ersatzweise erreichst du aber übers Smartphone auch die mobile Version des Forum, ganz ohne App, über den Browser deines Smartphones.

    Probier es einfach mal aus und wenn du Hilfe brauchst, meld dich gerne nochmal hier.


    LG Sven

    Moin,


    Erstmal herzlich willkommen bei uns!


    Sei doch vielleicht noch so nett und verrate und deinen Vornamen, wir sprechen uns hier gern mit Namen an, das macht es etwas freundlicher.


    Beim dem Thema werden sich die Experten wie unser Dieter bestimmt nachher noch melden.

    Ein wenig Erfahrung habe ich zwar auch in dem Bereich aber das überlasse ich lieber Leuten mit mehr Erfahrung wie eben dem Dieter.


    Was ich dir aber auf jeden Fall raten würde, wäre ein Becken mit mehr Tiefe. Gerade bei revierbildenden Buntbarschen ist Fläche das A und O und da wird es bei 120*40cm teilweise schon eng für zwei oder gar noch mehr Pärchen/Harems.

    Hatte bspw. mal ein Becken von 120*70*50cm (L*T*H), was sich auch für dein Vorhaben wunderbar anbieten würde.


    Beifische wie ein schöner Schwarm Salmler sind übrigens nicht nur hübsch sondern fördern auch den Zusammenhalt der Buntbarsche. Es hat also durchaus seinen Sinn warum in den meisten Südamerikabecken nicht nur Buntbarsche, sondern in der Regel auch immer Beifische eingesetzt werden.


    Aber ab diesem Punkt überlasse ich jetzt wirklich auch dem Dieter und den anderen Experten in diesem Bereich das Feld ;)


    Dir auf jeden Fall viel Freude bei deinem Projekt, ich werde es auf jeden Fall weiter verfolgen und freue mich auf ein paar Bilder!


    LG Sven

    Hi Patrick,


    Würd mich freuen wenn du dein Becken mal mit ein paar Bildern und ner kurzen Beschreibung vorstellst.


    LG Sven

    Moin Patrick,


    mit Malawi liegst du vollkommen richtig. Das sieht schwer nach nem Maylandia pulpican (früher auch Pseudotropheus Kingsizei oder Cynotilapia pulpican) aus.


    Auf jeden Fall etwas komplett anderes als du wolltest.

    Ich würde das Tier morgen dorthin zurück bringen wo du ihn her hast.


    VG Sven

    Hi Holly,


    Die „Firefish“ und die „Marmelade“ (übrigens beides KEINE Aulonocaras!) sind ungeeignet für ein Becken der Größe. Die brauchen Platz und sehr robuste Gesellschaft wenn die sich entfalten können sollen.

    Da gibt’s nur die Option ein deutlich größeres Becken anzuschaffen oder sie abzugeben.


    Dass die aktuell nicht komplett am Rad drehen liegt daran dass dein Becken total überbesetzt ist.

    Das suggeriert zwar auf den ersten Blick dass Ruhe im Becken ist, bedeutet aber andersherum ein dauerhaft erhöhtes Stresslevel für die Tiere, da sie so keine Chance haben ihr natürliches Verhalten auszuleben.

    Dieser Dauerstress verursacht nicht nur dass die Weibchen nicht durchtragen, sondern schwächt auch das Immunsystem der Tiere und macht sie auf Dauer krank und verkürzt die Lebensdauer stark.


    Für die Labidochromis caeruleus, die Cynotilapia zebroides „Cobue“ und die Pseudotropheus acei (die ich auf dem Bild im anderen Thema erkennen konnte) ist die Beckengröße ausreichend, die kannst du behalten.


    Um den Ansprüchen der Tiere wirklich gerecht zu werden solltest du außerdem weitere, und vor allem deutlich größere Steine einbringen um Sichtbarrieren zu schaffen. Nur so können bspw. Trächtige Weibchen den anderen Tieren aus dem Weg gehen und bekommen die nötige Sicherheit um in Ruhe ihre Brut austragen zu können.


    Wenn du das umsetzt wirst du schnell merken wie sich das Verhalten der Tiere positiv verändert!


    VG Sven

    Hallo Holly,


    der Besatz ist leider alles andere als optimal. Denke da bist du das Opfer falscher bzw. Schlechter Beratung geworden!


    Bei dem Besatz ist es leider kein Wunder dass das Weibchen Stress hat.


    Wenn sich das ändern soll wirst du nicht umher kommen sowohl deinen Besatz, als auch deine Einrichtung zu überarbeiten.


    Sofern du bereit bist den Tieren künftig ein besseres Leben bieten zu wollen, helfen wir dir gerne mit Rat und Tat bei der Umsetzung.


    VG Sven

    Moin Caro,


    Im Bereich Südamerika bin ich zwar nicht so bewandert aber beim Dieter bist du da schon an der richtigen Adresse, der hat Ahnung und hilft dir gerne weiter!


    Was ich dir aber mit Sicherheit sagen kann ist dass du das größere Becken wählen solltest.

    Komplettsets sind aber immer mit Vorsicht zu genießen... oft sind da Komponenten dabei die du entweder garnicht benötigst für den späteren Verwendungszweck oder wo es bessere oder günstigere Lösungen für gibt.

    Ich stelle daher lieber die Komponenten selbst, nach den Bedürfnissen der Tiere zusammen.


    VG Sven