Neues Mbuna Becken - Ideen für Besatz

  • Hallo Zusammen


    Da ich demnächst umziehe und somit auch mehr Platz für ein grösseres Becken zur Verfügung steht, möchte ich gerne euer Feedback bezgl. Beckengrösse und möglicher Besatz abholen.


    Aktuell schwimmen bei mir auf einem kleinen Becken von 120x50x50 folgende Fische:

    Chindongo socolofi mara point 1/1

    Chindongo saulosi 1/3


    Die Tiere sind zwischen 8-11cm gross und vertragen sich untereinander gut. Gerne würde ich den Besatz in einem grösseren Becken integrieren, obwohl hier zwei Arten einer Gattung drin sind.


    Als zusätzlichen Besatz würden mir rein von der Optik folgende Arten gefallen (Reihenfolge egal):

    Cynotilapia sp. "lion" sanga

    Cynotilapia zebroides "minos reef"

    Labeotropheus trewavasae "thumbi west"

    Labidochromis sp. "hongi"

    Metriaclima fainzilberi "ikombe" MC

    Metriaclima sp. "msobo" Magunga

    Metriaclima koningsi

    Metriaclima sp. "elongatus chailosi"

    Metriaclima sp. "zebra gold" lion´s cove

    Pseudotropheus cyaneorhabdos


    Von den Beckenmasse wäre folgendes möglich: 150x70x50 oder evtl. auch 160x80x50. Wie gesagt, dass muss ich noch im Detail abmessen, sobald ich eingezogen bin. Da der Labeotropheus und die Metriaclima doch grössere Tiere werden, bin ich auf euer Feedback gespannt ob das mit vergleichsweise kleineren Arten wie den Saulosi und Cynotilapia's möglich ist.


    Gruss Simon

  • Moin Simon,


    Ich würde dir raten eher bei den kleineren Arten zu bleiben.

    Wenn du da jetzt nen fainzilberi zu setzt, dreht der komplett durch und unterjocht den Rest weil ihm keiner im Becken was entgegen zu setzen hat.

    Msobo und Konningsi ( ehemals sp. „Membe Deep“) würde ich aufgrund der vorhandenen saulosi auch auf keinen Fall setzen.


    Aus deiner Liste würde ich mich auf die Cynotilapia, Labidochromis und pseudotropheus konzentrieren. Der Zebra Gold wäre auch noch möglich.


    VG Sven die

    Gruß Sven (falls ich es vergessen sollte ;))


    Meinen aktuellen Bestand findet ihr in meinem Profil.

  • Hallo Sven


    Danke für deine Einschätzung. Ich werde mir nach dem Umzug in Ruhe Gedanken machen und mich bei Bedarf gerne nochmals melden. Wenn der bestehende Besatz übernommen wird kommen kleinere Arten in Frage.


    Melde mich, sobald es konkreter wird.


    Gruss Simon

  • Moin Simon,


    wäre egal wie es weiter geht schön wenn du uns auf dem laufenden hältst.


    Ist immer schön dann auch zu sehen was aus unserer Beratung so wird und wie sich die Becken entwickeln. Das hilft auch wiederum anderen Usern oft weiter.


    VG Sven

    Gruß Sven (falls ich es vergessen sollte ;))


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  • Hallo Zusammen


    Umzug vom Becken hat soweit geklappt - leider ist mir beim Umzug ein Saulosi Weibchen verstorben. Ich habe vor und auch paar Tage nach dem Umzug nicht gefüttert, Licht ausgeschaltet etc. aber leider Gottes war es nach ca. 1 Woche im neuen Heim verendet. Nun sind einige Tage vergangen und der restliche Besatz scheint keine Probleme zu haben.


    Nun bis ich ein grösseres Becken habe, dauert es sicher noch ein gutes Jahr. Zurzeit stehen in der neuen Hütte dringendere Arbeiten an. Deswegen meine Frage an euch - bevor ich handle - wie soll ich den bestehenden Besatz erweitern?

    Aktuell schwimmen im Becken:

    Chindongo socolofi mara point 1/1

    Chindongo saulosi 1/2


    Das Becken hat grosse Steine bis knapp an die Wasseroberfläche und einige Spalten & Verstecke. Ich habe mir folgende Überlegungen gemacht:

    Variante 1:

    Saulosi auf 3/7 aufstocken


    Variante 2:

    + 1 Saulosi Weibchen

    + 2 Socolofi Weibchen (welche ich aber schwer finde, suche schon eine Weile)


    Variante 3:

    + dritte Art, z.B. 1/2 oder 1/3 Lab. "Hongi"


    Danke für eure Einschätzung.


    Gruss Simon

  • Kurzer Update:

    1) vor einer Woche konnte ich zufällig über einen Kollegen 3 Soco Weibchen übernehmen. Mein M war nach der Hereingabe der Weibchen grad mal ausgeflippt. Nach 2 Tagen ist nun alles wieder ruhig. Ich konnte sogar beobachten, dass das Verhalten allgemein bei den Socolofis viel ruhiger wurde. Allenfalls trägt das Gruppenverhalten dazu bei.


    2) im Herbst könnte ich mit dem Neubau eines grösseren Beckens starten. Unterbau würde ich selber erstellen. Als Material würde ich gerne auf Kiefernholz zurückgreifen. Irgendwelche Bedenken? Das Becken steht bei uns im Keller.


    3) Von der Grösse des Beckens wären folgende Masse sicher möglich 160x70. Falls es grösser sein soll, müsste ich vor Ort verkleben lassen. Dann wären 160x80 möglich. Höhe bin ich flexibel - dachte an 50 oder 60cm.


    4) Zudem prüfe ich aktuell ob ich noch 1-2 Saulosi Weibchen bekomme. Aktuell habe ich hier ein Salosi Weibchen welches der "Boss" ist. Das zweite wird etwas verjagt und dem möchte ich etwas entgegensetzen. Erhoffe mir einen ähnlichen Effekt wie bei den Socolofis. Auf eine dritte Art verzichte ich in Anbetracht der kommenden Ausbaupläne, ausser ihr hättet ein Idee.


    Gruss Simon

  • Hi Simon,


    grundsätzlich baue ich meine Unterbauten aus Überzeugung mit y-tong Steinen.

    Holz arbeitet gerne und wenn Wasser an das Holz kommt, was immer einmal passieren kann, KANN Holz durch das Arbeiten die Statik verlieren.


    Gruß

    Dieter

  • Moin Simon,


    Freut mich dass du Mädels gefunden hast!


    Zwecks Unterbau gibt es verschiedene Möglichkeiten.


    Habe sowohl mit Yton als auch mit Holz gute Erfahrungen.

    Mein Favorit wäre zwar ein geschweißtes Stahlgestell aber das ist dann wieder deutlich teurer und ich habe leider keinen mehr im Bekanntenkreis der so exakt schweißen kann.


    Grundsätzlich hat Dieter natürlich recht, dass das Holz arbeitet. Gut abgelagertes Konstruktionsholz, welches dann noch anständig versiegelt wird ist aber langlebig genug dass man sich hier keinen Kopf machen muss.


    Yton in Verbindung mit einer Siebdruckplatte ist auch top. Die Platte sollte aber entsprechend dick sein und ist damit deutlich teurer als die reine Holvariante.


    Theoretisch reicht es sogar das ganze auf zwei Yton-Säulen zu stellen, da die Becken selbsttragend sind... machen würd ich persönlich das aber trotzdem nicht unbedingt.


    VG Sven

    Gruß Sven (falls ich es vergessen sollte ;))


    Meinen aktuellen Bestand findet ihr in meinem Profil.

  • Hallo Zusammen


    Vielen Dank für eure Feedbacks.

    Dann werde ich wohl einen Mix für den Unterbau in Betracht ziehen. Den Boden und Deckel wird von einer Holzplatte bewerkstelligt. Material schaue ich dann noch und für die Tragstützen werde ich Ytong nehmen. Entweder als "U" oder "E", wobei ich von der Beckenlänge eher zu einem E tendiere.


    Updates und Definition der Grösse folgen sobald ich dazu mehr Klarheit habe.


    Gruss Simon

  • Hallo Simon,


    es gibt wasserfest Verleimte Spanplatten die sind Preislich absolut o.K.

    Es gibt auch extra Breite Küchenarbeitsplatten da sollte es auch keinen Verzug geben.

    Bei den Yton Steinen reichen drei Säulen absolut aus die E-Form könntest du dir sparen.

    Als kleine Anregung: Ich habe vor ca. einem halben Jahr einen Beitrag Erstellt über einen Unterbau aus Yton mit Einbauschränkchen vom Kötbullar Händler der auch Möbel Verkauft (ich wollte keine Schleichwerbung machen)

    Gruß Detlef.


    Natürlich kann man ohne Fische leben, aber welchen Sinn macht es dann ?? :D