Dänemarktrip v. 20.9-22-09 2007

  • Hallo Aquarianer,


    anbei ein kleiner Reisebericht dreier verrückter Cichlioden nach Aalborg/Dänemark mit kurzem Besuch bei MK-Harzercichlidenzucht.


    Am 20. September frühmorgens war es endlich soweit. Nach langer Planung konnten wir (Bernd/Klaus und ich) uns auf einen gemeinsamen Termin einigen. Frühmorgens gegen 6:30 machten wir uns aus "Frangn" mit 8 Boxen Malawi-Nachzuchten auf die Reise nach Dänemark. Mein Opel Astra war bis unters Dach mit Fischen und Reisegepäck beladen. Wir hatten u.a. Buccochromis, Cheilochromis, Lab. yellow, Ps. red top Ndumbi, Sc. fryeri, Lethrinops lethrinus und diverse Placidochromis in den Boxen unter Sauerstoff verpackt.


    Unsere erste Anlaufstelle war auf der Tour die "MK-Harzercichlidenzucht" von Matthias Koch in Bad Lauterberg. (Leider keine Fotos) Dort konnten wir eine sehr gut gepflegte 100.000 Liter Anlage besichtigen, in der sowohl Malawis als auch Tanganjika-Cichliden gezüchtet werden. Hr. Koch führte uns durch die Anlage und erzählte uns Einiges aus seiner langjährigen Erfahrung als Züchter. Wird sahen dort Standardfische als auch einige Raritäten. Nach ca. 1,5 h ging die Fahrt dann zum eigentlichen Ziel Richtung Aalborg weiter.


    Gegen 19:15 kamen wir dann am 20.09.nach über 1000km in Aalborg - Navi sei Dank-vor Carstens Laden an und haben erstmal die mitgebrachten Fische angepasst und eingesetzt. Danach ging es gleich weiter zu Carstens Privathaus in dem wir auch übernachten durften. Er zauberte noch schnell einen Nudelauflauf und es ging zum abendlichen gemütlichen Teil über. Nach der langen Fahrt genehmigten wir uns noch ein paar Bier und Carsten erzählte uns Geschichten über Stuart Grant, Erlebnisse am See usw. Auch der Informationsaustausch über div. Malawis kam nicht zu kurz. Bernd genoß auch Carstens großes Schauaquarium unter der Treppe in dessen Haus (siehe Bild) und konnte sich kaum davon trennen.
    Momentan ist dieses mit Trem. plaodon, Aul. güntheri, Taeniolethrinops furcicauda und einer Lethrinopsart (v. Tsano Rock) besetzt.


    Fortsetzung folgt......

  • Nach einigen Stunden Schlaf ging es dann am Folgetag zum Frühstücken in Carstens Laden. Ein etwas gewöhnungsbedürftiges, aber gutes Frühstück mit warmer Leberpastete und Kaffee erwartete uns da. Nach der frühmorgentlichen Stärkung ging es nun endlich in die Verkaufsanlage im vorderen Bereich des Ladens. Hier waren neben Malawis auch Tangnajikacichliden, L-Welse, Südamerikansiche Barsche, Guppy, Neons etc. sowie Meerwasserfische anzutreffen (siehe Bilder).

  • Nachdem wir uns in der Verkaufanlage umgesehen hatten, ging es zu einer für uns überwältigenden Showanlage. In mehreren Felswänden wurden in Aussparungen die Showbecken mit allerhand Raritäten eingepasst. Optisch wurde der Beckenhintergrund mit Rückwänden - hinter der sich die Filterung befindet - gestaltet. Die Beleuchtung der Becken wurde automatisch gesteuert, so dass Sonnenaufgang und -untergang simuliert wurden. Nachts wurden die Becken mit bläulichen (Mond-)Licht beleuchtet. Eine weitere Besonderheit war der Boden des Showrooms, der mit einer Sandschicht bedeckt wurde.
    Um das Treiben in den Showbecken besser beobachten zu können, konnte man sich vor den Becken auf Steinen/Felsen setzen. Also insgeamt ein genial eingerichteter Raum (siehe auch folgende Bilder).

  • Natürlich schwammen auch sehr viele sehr schöne Fische/Raritäten in den ShowBecken.


    Bild1: Aulonocara güntheri


    Bild2: Aulonocara jacobfreibergi Otter Point


    Bild3: Trematocranus placodon

  • Bild1: Lethrinops sp. red cap Tsano Rock


    Bild2: Lethrinops sp. Tsano Rock


    Bild3: Taeniolethrinops furcicauda


    Fortsetzung folgt......

  • Hallo,
    @schmtep,echt super Aufnahmen vor allen Dingen die von dem
    Schowroom sehen echt beeindruckend aus.Hast Du auch fleißig
    Neuheiten eingekauft?Ich denke nachdem Anblick hatten sich die
    Reisestrapazen gelohnt.Ich finde den Beitrag echt super,sieht man
    nicht alle Tage.


    Gruß
    Rüdiger

  • Moin,


    in Dänemark war ich jetzt auch schon einige Male und kann nur sagen dass sich der weite Weg auf jeden Fall lohnt!

    Auch für uns sind es über 1000km (eine Strecke) und wir fahren trotzdem ein bis zwei mal im Jahr hoch und besuchen Carsten und auch Ole.

    Carsten hat auch wenn er kein Ladengeschäft mehr hat, in seinem Wohnhaus und dem Fischhaus im Garten immer noch viel zu bieten. Die Anlage vom Ole ein paar km weiter ist absolut beeindruckend, in Deutschland gibt es nichts vergleichbares... sie ist riesig und die Qualität der Tiere (bis auf 2 oder 3 Arten ausschließlich Wildfänge und WFNZ) ist hervorragend.

    Auch die nächste Tour wird nicht mehr all zu lang auf sich warten lassen, dann werden wir auch noch ein paar weitere Malawiverrückte Leute dort oben besuchen.


    VG Sven

    Gruß Sven (falls ich es vergessen sollte ;))


    Meinen aktuellen Bestand findet ihr in meinem Profil.